Der Fiat Grande Panda hat sich weiterentwickelt. Es ist kein Kleinstwagen mehr, sondern nimmt mittlerweile Größenordnungen im Supermini-Bereich ein – ein Wandel, den einige Enthusiasten vielleicht bedauern, da die flinke Kompaktheit des Originals durch eine konventionellere Grundfläche ersetzt wurde. Diese neue Version behält jedoch einen verspielten Geist und führt clevere Designdetails ein, die sie von anderen abheben.
Design & Details
Der Grande Panda nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Sein Innenraum ist gespickt mit entzückenden Details: einem Handschuhfach aus Bambus („Bambox“), einer einzigartigen C-Säulenverkleidung, die sowohl das klassische Fiat-Logo als auch ein modernes Branding zeigt, und die „PANDA“-Prägung auf der Heckklappe. Diese Elemente spiegeln das Engagement von Fiat wider, dem alltäglichen Fahren Charakter zu verleihen.
Auch bei der Innenarchitektur steht Nachhaltigkeit im Vordergrund, wobei in großem Umfang recycelte Materialien verwendet werden. Beispielsweise enthält jedes Modell in seinen Lapolen Ecotek-Kunststoffkomponenten das Äquivalent von 140 recycelten Getränkekartons.
Antriebsstrang und Leistung
Der Grande Panda bietet zwei Antriebsoptionen: eine Hybrid-Automatik und eine reine Benzinversion mit Schaltgetriebe. Der getestete Hybrid kombiniert einen 1,2-Liter-Motor mit einer 48-V-Batterie und einem Doppelkupplungsgetriebe und leistet 99 PS. Der Hybrid ist zwar nicht so elektrisch leistungsstark wie einige Konkurrenten (wie der Toyota Yaris), sorgt aber für einen sinnvollen Schub im Stadtverkehr.
Der voraussichtlich günstigere Benziner mit Schaltgetriebe sollte aufgrund seiner Leistung in anderen Stellantis-Fahrzeugen ein reibungsloses Fahrerlebnis bieten. Allerdings können die Eigenheiten des Hybrid-Antriebsstrangs – darunter das Fehlen einer regenerativen Bremssteuerung und eine begrenzte Auswahl an Fahrmodi (nur D und L) – Fahrer, die mehr Engagement anstreben, möglicherweise frustrieren.
Praktikabilität und Platz
Trotz seiner relativ geringen Außenmaße (unter vier Meter) bietet der Grande Panda einen überraschend geräumigen Innenraum. Die Hybridversion verfügt über etwas mehr Beinfreiheit hinten als das EV-Modell, während das Kofferraumvolumen mit 412 Litern um 51 Liter größer ist als beim Elektro-Pendant. Die Vordersitze bieten eine angemessene Oberschenkelunterstützung, obwohl einige Fahrer die Platzierung des Gaspedals möglicherweise als umständlich empfinden.
Wertversprechen
Der Grande Panda Hybrid startet bei 18.995 £ und ist damit preisgünstig im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Skoda Fabia (der 2.000 £ teurer ist) und dem Dacia Sandero (für 14.765 £). Fiat bietet drei Ausstattungsvarianten – Pop, Icon und La Prima – in sieben leuchtenden Außenfarben.
Kraftstoffverbrauch
Der getestete Grande Panda Hybrid erreichte einen offiziellen Kraftstoffverbrauch von 55,4 mpg, obwohl reale Tests einen Wert von etwa 50 mpg ergaben. Das ist durchschnittlich für einen Hybrid-Supermini, aber die kompakte Größe und der effiziente Antriebsstrang des Fahrzeugs tragen zu angemessenen Betriebskosten bei.
Der Grande Panda ist eine moderne Interpretation eines ikonischen Namensschilds. Sein verspieltes Design, die praktische Innenausstattung und der wettbewerbsfähige Preis machen ihn zu einer überzeugenden Option im Supermini-Segment.


















