Genesis Box Buggy

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Luxuriöser Golfwagen. Elektrisch. Verrückt.

Genesis beschloss, Golfwagen nicht mehr ernst zu nehmen. Oder besser gesagt, sie beschlossen, sie sehr ernst zu nehmen und etwas zu bauen, das wie ein Science-Fiction-Fahrzeug aussieht, das zum Abschlag abgestellt wurde. Das Ergebnis ist der Box Buggy. Es ist ein Quad-Motor-Monster, das so konzipiert ist, dass es über die Fairways fährt, als ob ihm der Platz gehört.

Am Wochenende kam es in die britische Szene. Genesis Scottish Open. Luc Donckerwolke, ihr Designchef, leitete das Projekt. Meistens nur ein kleines Team von Designern. Man würde doch erwarten, dass sie an Gittern oder Innenverkleidungen herumbasteln, oder? Nein. Sie waren vollwertige Offroad-Cruiser.

Vielleicht erinnern Sie sich, dass Sie dieses Ding schon einmal gesehen haben. 24 Stunden von Le Mans. Es diente dem dortigen Rennteam Genesis Magma als Shuttle in der Boxengasse. Jetzt? Es ist zurück zu seiner konzeptionellen Heimat Schottland. Renaissance-Club. Die echten PGA-Tour-Profis spielten in der Nähe und ehrlich gesagt sahen die traditionellen Buggys im Vergleich müde aus. Und nein, es lag nicht nur an den Schottensitzen.

Unter den Karosserieteilen geht es merkwürdig zu. In den Rädern sitzen vier Elektromotoren. Einer pro Reifen. Jeder pumpt etwa 40 PS. Brake-by-Wire. Steer-by-Wire. Elektronische Dämpfer auch. Es handelt sich im Wesentlichen um ein Rennwagen-Chassis mit Golfplatz-Manieren.

Kann es parallel parken? Sicher. Die Motoren können rotieren. 90 Grad. Die Räder zeigen gerade nach vorne. Dann seitwärts. Wie eine Krabbe schlurft es über den Asphalt. Hyundai Mobis hat diese rotierenden Motoren entwickelt. Synergien zwischen Geschwisterunternehmen am Werk.

Das Aussehen? Inspiration von der Brubaker Box aus den 1970er Jahren. Ein maßgeschneiderter Buggy, der auf einem VW-Käfer von damals basiert. Der Name „Box“ ist eine Anspielung auf diese Retro-Legende, schreit aber auch nach Rennsport-Jargon. Box, Box. Geh an die Box. Schnell.

Versuchen Sie jedoch nicht, eines zu kaufen. Keine Produktionspläne. Genesis hat nicht die Absicht, Tausende davon zu bauen. Sie bauen SUVs. Limousinen. Autos, die man tatsächlich kaufen kann. Das? Es ist ein Stimmungsstück. Ein wildes Konzept, das Grenzen überschreitet. Nur um zu zeigen, dass sie es können.

Ist es also für den Transport einer Clubtasche überdimensioniert?

Wahrscheinlich.

Ist es wichtig?