Honda Passport: Ein 10Bester Gewinner für 2026

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Honda hat Jahrzehnte damit verbracht, sein SUV-Angebot zu verfeinern, doch das Segment der zweireihigen Mittelklasse erwies sich als schwer erreichbar. Frühe Versuche – wie der auf Isuzu basierende Passport aus den 1990er Jahren und der kurzlebige Crosstour – verfehlten ihr Ziel. Das Modell der dritten Generation von 2019 ging in die richtige Richtung, aber es fehlte ihm der besondere Reiz, sich abzuheben.

Der aktuelle Passport der vierten Generation stellt jedoch einen Durchbruch für Honda dar. Das markante, eckige Design signalisiert ein ernsthaftes Bekenntnis zu dieser Wettbewerbsklasse. Dies ist nicht nur ein weiteres Facelift; Es ist ein raffinierter, leistungsfähiger SUV, der die Lücke zwischen robuster Ästhetik und Alltagstauglichkeit schließt. Viele Käufer benötigen kein schweres Fahrzeug mit Karosserie wie den Toyota 4Runner, und der Passport bietet eine ideale Balance aus Komfort auf der Straße und Geländetauglichkeit.

Unter der Haube: Vertraut und doch verbessert

Honda hat das Rad nicht neu erfunden, sondern verfeinert, was funktioniert. Der mit dem Pilot gemeinsame V6-Saugmotor ist jetzt ein 3,5-Liter-Aggregat mit doppelter obenliegender Nockenwelle und bietet eine gleichmäßige, lineare Leistungsabgabe. Das Fahrwerk ist außerdem spürbar steifer, was sowohl die Leistung auf der Straße als auch im Gelände verbessert. Obwohl er nicht der Schnellste seiner Klasse ist, spricht der Motor gut an, klingt gut und liefert einen soliden Kraftstoffverbrauch. Sogar die TrailSport-Ausstattung – ausgestattet mit dicken All-Terrain-Reifen – erreichte beim Testen auf der Autobahn 25 mpg und übertraf damit die EPA-Schätzungen.

Handling und Fahrqualität

Dank der straffen Federung und der stark belasteten Lenkung fühlt sich der Passport solide an. Es vermeidet Kopfbewegungen und Wackelbewegungen, die bei eher Lkw-ähnlichen Konkurrenten üblich sind, und sorgt so für ein stabiles, sicheres Fahrerlebnis. Das Fahrwerk bleibt auch in unebenem Gelände souverän und die All-Terrain-Reifen sind auf der Autobahn überraschend leise.

Platz und Komfort

Der Innenraum ist überraschend geräumig und kann sogar mit größeren SUVs wie dem Chevy Tahoe mithalten. Auf dem Rücksitz finden Erwachsene bequem Platz, und der Laderaum ist außergewöhnlich: 16 handgepäckgroße Boxen hinter den Rücksitzen oder 38 bei umgeklappter zweiter Sitzreihe. Dies übertrifft die Ladekapazität eines Jeep Grand Cherokee. Der Innenraum ist geschmackvoll gestaltet und verfügt über taktile Tasten und Knöpfe zur intuitiven Steuerung von Audio, Infotainment und Klima. Honda zeichnet sich durch maximales Platzangebot, gute Ergonomie und zurückhaltendes Design aus.

Warum das wichtig ist

Der Erfolg des Passport unterstreicht einen breiteren Trend: die wachsende Nachfrage nach SUVs, die Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit in Einklang bringen. Verbraucher wünschen sich Fahrzeuge, die robust aussehen, aber weder auf Komfort noch auf Kraftstoffeffizienz verzichten. Hondas Bereitschaft, bestehende Plattformen zu verfeinern, anstatt radikale Innovationen zu verfolgen, hat sich ausgezahlt.

„Der Passport macht mühelos genau das, was wir von einem mittelgroßen SUV erwarten. Es hat vielleicht eine Weile gedauert, aber Honda hat den Code endlich geknackt.“

Der Honda Passport erhält die Auszeichnung „10Best“ nicht aufgrund auffälliger Funktionen oder extremer Leistung, sondern aufgrund seines abgerundeten Charakters und seiner Fähigkeit, die Bedürfnisse eines breiten Käuferspektrums zu erfüllen. Nach Jahren des Experimentierens hat Honda endlich einen Mittelklasse-SUV auf den Markt gebracht, der alles richtig macht.