Der Hyundai Venue ist ein kompakter SUV, der oft unter dem Radar fliegt, in Australien aber dennoch ein beständiger Verkaufsschlager bleibt. Mit 899 verkauften Einheiten in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 belegt es einen bescheidenen fünften Platz im Segment der leichten SUV. Er wird jedoch von Konkurrenten wie dem Mazda CX-3 und, was entscheidend ist, dem schnell auf dem Vormarsch befindlichen Chery Tiggo 4, der mehr Ausstattung zu einem niedrigeren Preis bietet, deutlich überholt.
Hyundais Antwort? Preise erhöhen. Der Preis für den Venue Elite 2026 liegt jetzt bei über 30.000 US-Dollar, was ihn in einem umkämpften Markt schwieriger zu verkaufen macht.
Preise und Wettbewerb
Die Top-Ausstattung Venue Elite kostet 30.500 US-Dollar ohne Straßenkosten.
Im Vergleich dazu beginnt der Mazda CX-3 bei 30.670 US-Dollar, während der Toyota Yaris Cross bei 31.790 US-Dollar beginnt.
Der Chery Tiggo 4 liegt jedoch mit 26.990 US-Dollar Drive-away für die Nicht-Hybrid-Version bzw. 34.990 US-Dollar für die Hybrid-Version unter beidem.
Die aggressive Preisgestaltung und der Funktionsumfang des Tiggo 4 machen ihn zu einer klaren Bedrohung, was sein höheres Verkaufsvolumen erklärt.
Innenausstattung und Ausstattung
Im Inneren fühlt sich das Venue Elite für seinen Preis schlicht an. Ihm fehlen Funktionen, die bei der Konkurrenz üblich sind, wie Sitzheizung, elektrische Sitzverstellung oder sogar kabelloses Apple CarPlay. Obwohl die Anfahrt rund 35.000 US-Dollar kostet, erscheint dieses Versäumnis inakzeptabel, insbesondere wenn die Konkurrenz diesen Luxus anbietet.
Die Innenaufteilung ist funktional, aber die Materialien wirken billig. Der 8,0-Zoll-Touchscreen ist in allen Ausstattungsvarianten Standard, aber das Fehlen der drahtlosen Smartphone-Spiegelung im Elite (in niedrigeren Varianten vorhanden) ist ein verblüffendes Versehen.
Fahrerlebnis
Der 1,6-Liter-Motor des Venue ist selbst für leichte SUV-Verhältnisse leistungsschwach. Die Beschleunigung ist träge und der Motor erzeugt unter Last ein unkultiviertes Geräusch. Das Sechsgang-Automatikgetriebe reagiert langsam, sodass Überholvorgänge sorgfältig geplant werden müssen.
Das Fahrgefühl ist stabil und der Straßenlärm ist spürbar. Während das Handling für den Stadtverkehr ausreichend ist, mangelt es ihm an der Raffinesse neuerer Konkurrenten. Die Lenkung des Venue fühlt sich leichtgängig an, ist aber präzise genug für Manöver in der Stadt.
Sicherheit und Wartung
Die bisherige Vier-Sterne-ANCAP-Sicherheitsbewertung des Veranstaltungsortes ist abgelaufen, so dass er nicht mehr bewertet wurde. Zu den serienmäßigen Sicherheitsfunktionen gehören eine autonome Notbremsung, ein Spurhalteassistent und eine Rückfahrkamera.
Hyundai bietet eine fünfjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung, allerdings sind die Wartungskosten höher als bei manchen Mitbewerbern. Die ersten fünf Dienste kosten 2.598 US-Dollar, während der Chery Tiggo 4 im gleichen Zeitraum 1.445 US-Dollar (nicht Hybrid) oder 1.495 US-Dollar (Hybrid) kostet.
Das Urteil
Der Hyundai Venue Elite hat im Jahr 2026 Schwierigkeiten, seinen Preis zu rechtfertigen. Er bleibt zwar ein funktionaler und relativ erschwinglicher SUV, ist aber aufgrund seiner fehlenden Ausstattung, seines leistungsschwachen Motors und der höheren Wartungskosten eine weniger überzeugende Option im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Chery Tiggo 4. Das Basismodell Venue ist aufgrund seines niedrigeren Preises schmackhafter, aber die Elite-Ausstattung fühlt sich für das, was sie bietet, überteuert an.


















