Kunst auf Rädern? Die Cullinan-Kollektion von Cyril Kongo sagt ja

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Fünf Autos. Einzigartig. Bei allen handelt es sich um Rolls-Royce Black Badge-Modelle. Sie sehen nicht wie ein gewöhnlicher Luxus-SUV aus. Nicht mehr. Der französische Künstler Cyril Kongo hat diese Serie kuratiert und er führt die biedere britische Marke in seltsame neue Gewässer. Die Art von Gebiet, von dem man nicht erwartet, dass es ein Geist aus der Vergangenheit besucht.

Die Außenlackierung ist eine Sache. Rolls-Royce Blue Crystal über Schwarz lackiert. Winzige Metallpartikel, die in Klarlackschichten eingeschlossen sind. Es ist tief. Untertrieben. Bis man genauer hinschaut.

Asymmetrie ist hier das Thema. Eine maßgeschneiderte Buslinie verläuft über die gesamte Länge des Fahrzeugs. Farbverlauf. Aber sie verändern sich. Eine Seite unterscheidet sich von der anderen. Die Bremssättel folgen diesem Beispiel. Jede Ecke trägt eine andere Lackierung.

In der Kabine? Chaos kontrolliert. Handbemaltes Holz. Kongo hat es selbst gemacht. Helle Farben spritzten über jedes Panel. Dadurch wird jedes Auto einzigartig. Anschließend versiegelt Rolls-Royce alles mit zehn Lackschichten. Die Kunst schützen. Es deckt die Türen ab. Das Armaturenbrett. Sogar die Wasserfalltrennwand im Heck.

„Auf einer Leinwand, die zufällig Räder hat.“

So sehen Sie es. Ein Kunstprojekt. Der Starlight-Dachhimmel erhält die gleiche handbemalte Behandlung. Die Lederkeder an den vier Sitzen? Kontrastierende Farbtöne. Auch Einsätze. Sogar die Lammwollmatten passen zum unharmonischen Muster.

Chrome ist verboten. Verdunkelt. Das Pantheon-Gitter. Der Geist der Ekstase. Das „RR“-Abzeichen. Alles matt dunkel. Die mechanischen Eingeweide darunter haben sich keinen Millimeter bewegt. Immer noch Standard-Black-Badge-Spezifikationen.

Warum sollten Sie so viel Geld für nicht übereinstimmende Farben ausgeben?

Die Preise sind nicht bekannt. Wahrscheinlich aus gutem Grund. Man kauft diese Autos nicht, weil sie schnell fahren. Sie kaufen sie, weil sie eine Aussage machen. Oder vielleicht möchten Sie einfach nur ein Fahrzeug, das sich weniger wie ein Sitzungssaal-Accessoire, sondern eher wie eine Galerieausstellung anfühlt. So oder so bleibt es meistens in der Garage.