Die Polizei von Kemah in Texas hat einen Tesla Cybertruck in ihre Fahrzeugflotte aufgenommen, was bei den Anwohnern eine Welle humorvoller und kritischer Reaktionen ausgelöst hat. Die Abteilung hat das Fahrzeug als Spende von Enterprise Leasing erhalten und beabsichtigt, seine Eignung für den Streifendienst zu prüfen, ohne dafür Steuergelder in Anspruch zu nehmen.
Öffentliche Reaktion: Eine Mischung aus Spott und Zweifel
Die Ankündigung, die auf der Facebook-Seite der Abteilung veröffentlicht wurde, löste schnell eine Flut von Kommentaren aus, die von unbeschwerten Witzen bis hin zu ernsthafter Skepsis hinsichtlich der Praktikabilität des Fahrzeugs reichten.
Viele Benutzer stellten die Leistung des Cybertrucks in realen Polizeiszenarien in Frage, wobei ein Kommentator witzelte: „Stellen Sie sich vor, die Batterie geht beim Versuch, jemanden zu verfolgen, leer.“ Ein anderer erklärte einfach: „*Damit erwischt ihr niemanden.“
Auch das unkonventionelle Design des Fahrzeugs sorgte für Spott: Einige verglichen es mit einem „Kühlschrank in einer Identitätskrise“, andere bemerkten die Ähnlichkeit mit einer „Mülltonne“. Ein Benutzer scherzte sogar über die Anfälligkeit für Überschwemmungen, ein häufiges Problem an der Küste von Texas.
Cybertrucks in der Strafverfolgung: Ein wachsender Trend
Kemahs Aufnahme eines Cybertrucks in seine Flotte folgt einem breiteren Trend, dass Polizeibehörden in den Vereinigten Staaten Tesla-Fahrzeuge für Strafverfolgungszwecke einsetzen. Erst kürzlich hat die texanische Polizei zehn modifizierte Cybertruck-Kreuzer von Unplugged Performance in Empfang genommen.
Das wachsende Interesse der Strafverfolgungsbehörden an Elektrofahrzeugen ist darauf zurückzuführen, dass Städte und Behörden einem zunehmenden Druck ausgesetzt sind, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und nachhaltigere Transportmöglichkeiten zu erkunden. Das robuste Design und die Möglichkeiten zur Individualisierung des Cybertrucks sprechen auch Abteilungen an, die einzigartige Fahrzeuge suchen.
Prüfung und Praxistauglichkeit
Während die Polizei von Kemah behauptet, dass für die Anschaffung keine öffentlichen Gelder verwendet wurden, wirft der Schritt dennoch Fragen zur tatsächlichen Wirksamkeit des Cybertrucks als Streifenfahrzeug auf. Faktoren wie Reichweite, Ladeinfrastruktur und Leistung bei Hochgeschwindigkeitsfahrten bleiben zentrale Anliegen.
Die Abteilung plant, das Fahrzeug zu Test- und Bewertungszwecken zu nutzen, was wertvolle Erkenntnisse über seine Eignung für Strafverfolgungsanwendungen liefern könnte. Ob sich der Cybertruck letztendlich als brauchbares Polizeiauto erweisen wird, bleibt abzuwarten.
Der Empfang des Cybertrucks in Kemah verdeutlicht die kulturelle Kluft zwischen traditionellen texanischen Fahrzeugen und dem hochmodernen Elektro-Pickup. Während einige ihn als futuristisches Upgrade betrachten, sind viele nicht überzeugt und bevorzugen die Zuverlässigkeit bekannter gasbetriebener Lkw.


















