Volkswagen wird seinen Elektro-Crossover ID.4 in ID umbenennen. Tiguan als Teil eines umfassenden Facelifts, das einen Wandel in der Namensstrategie des Unternehmens für Elektrofahrzeuge markiert. Diese von der IG Metall kürzlich auf einer Pressekonferenz bestätigte Änderung signalisiert die Absicht von Volkswagen, seine Elektromodelle stärker an der traditionellen Fahrzeugnomenklatur auszurichten.
Große Außenüberholung
Der kommende ID. Der Tiguan wird über ein stark überarbeitetes Außendesign verfügen, wobei fast alle Teile – mit Ausnahme des Daches – aktualisiert werden. Zu den wichtigsten Änderungen gehören schärfere Designlinien, ausgeprägtere Karosseriekonturen, eckigere Radkästen und herkömmliche ausziehbare Türgriffe, die den aktuellen Lift-up-Stil ersetzen. Die Front- und Heckschürze sollen das Design des neuesten benzinbetriebenen Tiguan widerspiegeln und so die Lücke zwischen den Elektrofahrzeugen und den Verbrennungsmotoren (ICE) von Volkswagen schließen.
Neugestaltung des Innenraums: Zurück zu den physischen Kontrollen
Der Innenraum wird einer umfassenden Überarbeitung unterzogen, wobei die viel kritisierten kapazitiven Tasten und Schieberegler zugunsten physischer Bedienelemente für wesentliche Funktionen aufgegeben werden. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Volkswagen seine Herangehensweise an die Innenausstattung von Elektrofahrzeugen neu bewertet und auf ein benutzerfreundlicheres Erlebnis abzielt. Der Ausweis. Tiguan erhält außerdem ein verbessertes Infotainmentsystem mit verbesserter Reaktionsfähigkeit und einer optimierten Benutzeroberfläche.
Technische Updates und Batterieoptionen
Unter der Haube steckt der ID. Tiguan wird eine aktualisierte Version der MEB-Elektroplattform nutzen. Volkswagen plant, für ausgewählte Modelle günstigere Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) einzubauen und für Varianten mit größerer Reichweite weiterhin Nickel-Mangan-Kobalt-Lithium-Ionen-Batterien (NMC) zu verwenden. Diese Strategie spiegelt umfassendere Bemühungen wider, die Produktionskosten zu senken und die Zugänglichkeit zu verbessern.
Warum das wichtig ist
Dieses Rebranding ist Teil eines größeren Trends bei Volkswagen, sich vom allzu futuristischen Branding seiner frühen Elektrofahrzeuge zu distanzieren. Der Marketingchef des Unternehmens, Martin Sander, hat erklärt, dass kommende Elektroauto-Modelle „wieder eigene Namen bekommen werden“, was den Wunsch widerspiegelt, ein breiteres Publikum anzusprechen, das über die Erstanwender hinausgeht. Der Ausweis. Der Tiguan wird voraussichtlich später in diesem Jahr auf den Markt kommen, die Markteinführung in Australien ist voraussichtlich im Jahr 2027. Durch die Ausrichtung seiner Elektrofahrzeuge auf bekannte Modellnamen will Volkswagen den Besitz von Elektrofahrzeugen normalisieren und die Akzeptanz im Mainstream beschleunigen.
