Додому Autos 1970 BSA Lightning: Das letzte Gefecht des britischen Motorradsports

1970 BSA Lightning: Das letzte Gefecht des britischen Motorradsports

Der BSA Lightning von 1970 war nicht nur ein weiteres Modelljahres-Update. Es war ein Todesröcheln.

Als dieses Motorrad in den Ausstellungsräumen erschien, kämpfte British Motorcycle Industries (Birmingham Small Arms Company) um sein Leben. Das Unternehmen hatte in den 1960er Jahren Rekordgewinne erzielt. Jetzt konnte es sich kaum noch über Wasser halten.

Der Feind war klar. Japanische Hersteller überschwemmten den Markt mit billigeren und schnelleren Maschinen. Die Honda 750 Four. Der Yamaha 650 Twin. Kawasaki und Suzuki drängten mit aggressivem Marketing und überlegener Technik auf Zweitaktmotoren mit großem Hubraum. Britische Fahrer bemerkten es. Der Umsatz brach ein.

Die BSA versuchte zu überleben, indem sie sich auf ihr Wissen stützte. Der vertikale Doppelmotor mit 650 cm³ Hubraum. Dieses Kraftwerk war das Rückgrat der Lightning. Es trieb auch andere Modelle der Produktpalette an. Aber das Geld ging zur Neige. Es gab kein Geld für Innovation. Es gab kein Geld für Designüberarbeitungen.

Minimale Änderungen für eine aussterbende Marke

Produktänderungen für 1970 waren selten. Das Unternehmen hat den Royal Star aufgrund langsamer Verkaufszahlen aus dem Sortiment gestrichen. Alles andere blieb weitgehend statisch.

Der Lightning hat ein Upgrade erhalten. Bremsen. Das Vorderrad war nun mit einer 8-Zoll-Trommel mit zwei Führungsbacken ausgestattet. Das Heck bekam eine Sieben-Zoll-Trommel. Bessere Bremskraft in einer Welt, in der Motoren immer schneller und schwerer wurden. Es war ein kleines Zugeständnis an die Sicherheit, keine Revolution.

Um den hinteren Sitzbereich herum wurde ein Haltegriff für den Beifahrer angebracht. Eine praktische Sache für Fahrer, denen es immer noch wichtig ist, einen Sozius mitzunehmen.

Technische Verknüpfungen

Der Kampf ums Überleben hat auch in der Technik seine Spuren hinterlassen. 1971 entfernte die BSA den Öltank unter dem Sitz. Die Hohlrohre des Rahmens selbst wurden zum Ölreservoir. Es handelte sich um eine aus der Not geborene Kostensparmaßnahme. Es vereinfachte das Design. Es deutete auch darauf hin, wie tief die Finanzkrise in die Fabrikhallen eingedrungen war.

BSA hielt nicht mehr lange durch. Die japanische Konkurrenz war zu stark. Zu gut finanziert. Zu effizient.

1973 wurde BSA in Norton-Villiers eingegliedert. Das Typenschild ist dort gestorben. Triumph, das BSA Anfang der 1950er Jahre erworben hatte, bestand noch ein weiteres Jahrzehnt. Schließlich brach das ganze Reich zusammen.

Der BSA Lightning von 1970 ist ein Denkmal dieser Ära. Ein stolzer britischer Motorradhersteller, der versucht, das Unvermeidliche abzuwenden. Das Fahrrad funktionierte. Die Marke tat es nicht.

„Die BSA Lightning von 1970 war einer der letzten Versuche dieses stolzen britischen Motorradherstellers, den Ansturm der Konkurrenten japanischer Marken abzuwehren.“

Dies ist keine Geschichte über Scheitern. Es ist eine Geschichte über das Timing. Und Vermächtnis. Der Blitz war schnell. Es war zuverlässig. Es kam einfach zur falschen Zeit an.

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Der BSA Lightning von 1970: Brems-Upgrades und Sitzdetails

Der BSA Lightning von 1970 erhielt eine 8-Zoll-Vorderradbremse mit zwei Bremsbacken und einer Lufthutze im Rennsportstil auf der rechten Seite. Neu war auch der Haltegriff für den Beifahrer, der den hinteren Teil des Sitzes umgab.

Das Internet ist ein seltsamer Ort.

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Wo Sie weitere Fahrradinhalte finden

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