Billigere Dinge. Wer hätte gedacht, dass es sie gibt.
In einem Markt, in dem sich jede Preiserhöhung persönlich anfühlt, hat Hyundai beschlossen, nett zu sein. Oder zumindest konkurrenzfähig. Sie haben auf Anhieb 6.300 US-Dollar gespart.
Der Hyundai Ioniq 5 N 2026 startet jetzt bei 61.500 $. In dieser Zahl ist die obligatorische Zielgebühr enthalten, die 1.600 US-Dollar beträgt. Vergleichen Sie das mit dem Vorjahresmodell und der Unterschied ist deutlich. Für deutlich weniger Geld bekommt man ein besseres Auto.
Mehr Saft, weniger Geld
Leistungsabgabe? Immer noch brutal.
Im N Grin Boost-Modus sind es 641 PS. Damit beschleunigt das schwere Elektrofahrzeug in nur 3,25 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde. Es ist schnell genug, um einige Supersportwagen in Verlegenheit zu bringen, die dreimal so viel kosten. Hyundai behauptet, dass diese Zahlen trotz des Preisverfalls unverändert bleiben.
Dachten Sie, die Kürzungen seien nur finanzieller Natur? Nein. Sie haben tatsächlich Funktionen hinzugefügt.
Der N Drift Optimizer verfügt über zehn wählbare Stufen. Es gab vorher nur einen. Ten bietet granulare Kontrolle für Leute, die gerne die Räder drehen, während sie die Kontrolle haben. Weitere Ergänzungen sind:
- Eine Kamera im Innenraum, die Ihre Augen beobachtet, um schläfriges Fahren zu verhindern.
- Automatische Auf-/Ab-Fensterheber hinten.
- Eine neue Außenlackierung in Paint Blue Pearl.
Es kommt selten vor, dass ein Hersteller mehr gibt, aber weniger verlangt.
Das Verkaufsbild
Elektrofahrzeuge sind in letzter Zeit an ihre Grenzen gestoßen. Nachdem die Bundesregierung ihre finanziellen Anreize gestrichen hatte, flohen viele Käufer. Die Verkäufe der meisten Elektrofahrzeughersteller brachen ein.
Hyundai folgte nicht der Masse.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stiegen die Ioniq 5-Verkäufe im Jahresvergleich um 9 %. Rund 21.000 Einheiten haben bereits den Besitzer gewechselt. Aber die zweite Halbzeit steht bevor. Im Jahr 2025 verkaufte Hyundai 47.039 dieser Dinger. Im Jahr zuvor waren es 44.400. Sie brachten dieses Auto bereits Ende 2020 als Modell für 2023 auf den Markt. Jetzt den Schwung beizubehalten bedeutet, die eigenen internen Rekorde zu brechen.
Es ist schwer, ein Auto zu hassen, das Supersportwagen-Nervenkitzel ohne Supersportwagen-Rechnung bietet.
Motor1 stimmt dieser Meinung zu. Über 600 PS in Kombination mit einem niedrigen Preis von 60.000 US-Dollar schaffen so etwas wie eine Traummaschine für Enthusiasten. Es kann mit den Exoten mithalten, wird aber nicht Ihr Budget sprengen.
Es bleibt abzuwarten, ob dieser Preisverfall das Interesse über die nächsten sechs Monate hinaus aufrechterhalten kann. Der Markt ist unbeständig. Das Auto ist schnell. Der Zeitpunkt? Scheint richtig.


















