Volvo bringt den Kombi möglicherweise zurück.
Es kommt auch eine elektrische Limousine. Automotive News berichtet, dass sie im Jahr 2028 in den US-Ausstellungsräumen erhältlich sein könnten. Dies ist ein mutiger Schritt für eine Marke, die kürzlich Langdachmodelle zugunsten von SUVs aufgegeben hat. Der V60 und der V90 sind nach dem Modelljahr 2027 Geschichte.
Das fühlt sich wie eine Korrektur an. Eine Kurskorrektur.
„Wir glauben, dass der Markt möglicherweise etwas zu weit auf einen einzigen SUV-Markt ausgerichtet ist.“
Dieses Zitat stammt von Håkan Samuelsson, CEO von Volvo. Er sagte, SUVs seien in zehn Jahren nicht die einzige Option. So lange müssen wir nicht warten. Der Zeitrahmen ist kürzer als die meisten Leute denken.
Hier ist der Deal:
- Plattform: Diese neuen Autos nutzen die SPA3 -Architektur, genau wie der kommende SUV EX60
- Preis: Erwarten Sie niedrige 50.000 $
- Volumen: Volvo strebt keine Massenverkäufe an, sondern nur etwa 10.000 kombinierte Einheiten pro Jahr in den USA
Die Fahrzeuge werden derzeit für Europa entwickelt. Sie für den amerikanischen Markt anzupassen, ist offenbar nicht schwer, meist nur Papierkram. Damit sie grünes Licht bekommen, kommen sie im Jahr 2028 an, werden im Ausland gebaut und über den Atlantik verschifft.
Wie werden sie heißen?
Wahrscheinlich die 60er oder 70er Serie. Die aktuelle elektrische Limousine in Übersee ist der ES90, daher ist es logisch, dass ein kleinerer Bruder das Abzeichen ES60 tragen könnte. Der Wagen? Wahrscheinlich der EV60. Auch eine robuste Cross-Country-Variante ist nicht vom Tisch, Details hierzu sind jedoch noch unklar.
Volvo lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.
Ist jemand überrascht? Vielleicht.
Aber hier ist die Sache: Volvo gibt zu, dass SUVs langweilig sind. Oder zumindest, dass es riskant ist, sich ausschließlich auf sie zu verlassen. Dabei geht es nicht speziell darum, die Umwelt mit Waggons zu schonen, obwohl es sich dabei um Elektrofahrzeuge handelt. Es geht um Markenidentität. Ein Auto. Eine richtige Form. Nicht nur eine Kiste auf Rädern.
Zehntausend Einheiten pro Jahr. Klein. Nische. Das ist wahrscheinlich der Punkt. Man verkauft nicht zehntausende davon, wenn man den größtmöglichen Gewinn erzielen will, sondern man verkauft sie, weil man möchte, dass sich die Leute daran erinnern, wie ein Auto aussehen kann.
Es ist keine große Veränderung, aber sie ist sichtbar.
Bleibt die Frage, ob jemand den Kombi kaufen wird, wenn so viele SUVs zur Auswahl stehen. Oder gehen wir einfach davon aus, dass wir den Platz brauchen, auch wenn wir ihn nicht brauchen?
