Die Tech
Sie kennen die Matrix-Scheinwerfer, von denen Audi gesprochen hat. Diejenigen, die tatsächlich das Licht um andere Autos herum dimmen, anstatt einfach alle mit vollem Licht anzustrahlen. Sie kommen endlich hierher.
Passiert beim A9 2027. Oder besser gesagt, der Q9. Und sein schnellerer Bruder, der SQ9. Kommt später in diesem Jahr.
Das macht sie seltsam beeindruckend. Das Gehäuse ist nicht nur eine Lichtquelle. Es handelt sich um eine einzelne Einheit mit 25.600 einzelnen Mikro-LEDs. Das sind viele kleine Glühbirnen. Jedes Modul ist etwa 13 mm breit. Die eigentliche LED ist dünner als ein halbes menschliches Haar. Um das Ganze wirklich erkennen zu können, braucht man ein Mikroskop.
Wie funktioniert es. Frontkameras beobachten die Straße. Sie erkennen ein vorausfahrendes Auto, einen Radfahrer oder den Gegenverkehr. Dann tötet das System nur die spezifischen Pixel, die den anderen Fahrer blenden würden. Der Rest des Strahls bleibt hell. Volle Beleuchtung für Sie, mit freundlicher Genehmigung für sie. Kein blinkendes Fernlicht mehr, weil der Nachbar das Autofahren vergessen hat.
Es sorgt für die volle Ausleuchtung wichtiger Straßenabschnitte und minimiert gleichzeitig die Blendung anderer.
Warum warten?
Audi hat dies bereits 2013 eingeführt. Denken Sie darüber nach. Über ein Jahrzehnt. Der Techniker stand auf dem Regal. Warten.
Die US-Regierung war im Weg. Das Verkehrsministerium hatte strenge Regeln gegen adaptives Fernlicht. Es handelte sich im Wesentlichen um ein Verbot der Technologie. Daran führt kein Weg vorbei.
Dann, im Jahr 2022, änderte das DOT seine Meinung. Die Regeln haben sich geändert. Die Audi-Ingenieure machten sich an die Arbeit, um sicherzustellen, dass das System den Anforderungen entsprach. Viel Bürokratie entwirrt. Endlich grünes Licht. Buchstäblich. Oder besser gesagt, weißes Licht, gezielt platziert.
Das Q9-Design trennt die Aufgaben gut. Tagfahrlicht und Blinker sitzen oben. Unter ihnen liegt die schwere Arbeit. Die Matrix LED- und Abblendlichtmodule. Die Mikro-LEDs fungieren als Hauptstrahlprojektor. Sicherlich kompliziert, aber es passt unter die Plastiknase des Autos.
Wird sich dadurch das Fahrverhalten ändern? Vielleicht. Autofahrer, die nachts unter Blendung leiden, könnten endlich Erleichterung erfahren. Erwarten Sie, dass dies bald auch auf andere Audi-Modelle übergreifen wird. Vielleicht über Audi hinaus. Jetzt, da die Bundestür offen ist, müssen die Wettbewerber aufholen, sonst riskieren sie, veraltet zu wirken.
Auf diesen haben wir lange genug gewartet.
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