Das Dach fällt. Oder besser gesagt. Es öffnet. Und ja, endlich ist es soweit für den 911 GT3.
Für 2025 und 2026 bleibt es ein Coupé. Du wartest. Doch dann kommt das Jahr 2027. Und Porsche nimmt den GT3 S/C wieder ins Programm auf. S/C bedeutet Sport Cabriolet. Ein Droptop, das Sie nicht so behandelt, als würden Sie auf eine Safari-Expedition gehen, nur um Ihr Haar den Elementen auszusetzen.
Der Motor ändert sich nicht. Das muss nicht sein
Unter diesem Vorderdeck lebt dasselbe schreiende Biest, das Sie bereits kennen. Und Liebe. Der 4,0-Liter-Boxermotor mit Saugmotor. Die Drehzahl beträgt 9.000 U/min. Es macht Lärm. Guter Lärm. Die Sorte, die vielleicht in Wohnvierteln die Alarmanlage auslöst, aber das interessiert niemanden. Weil es ein GT3 ist.
Das ist nicht der GT4. Vergessen Sie das Vierzylinder-Turbo-Zeug. Das ist das reine, unverfälschte Herz der 992-Generation. Sie kombinieren es mit dem rein manuellen Getriebe. Automatisch? Nein. Schaltwippen? Gegangen. Nur ein Stock. Denn offenbar erinnern sich einige Leute noch daran, wie man beim Fahren eines Millionenautos mit der linken Hand die Gänge bedient.
Gewicht. Immer Gewicht
Ohne Konsequenzen gibt es keinen Softtop-Komfort. Es sei denn, Porsche macht es. Und sie scheinen zu glauben, dass sie es getan haben. Der GT3 S/C verfügt standardmäßig über leichte Teile. Wie die anderen GT3-Modelle. Kohlefaserräder, wenn Sie bezahlen, ja. Aber Standard? Sie erhalten das Blitzpaket, das jeden anderen 911 so aussehen lässt, als wäre er von NASA-Auftragnehmern gebaut worden, die nur eine Mittagspause hatten.
Sie entfernen den Überschuss. Schallschutz geht. Die hinteren Lautsprecher gehen wahrscheinlich nicht mehr. Was bleibt, ist Metall und Glas und Ego.
„Das elektrisch klappbare Verdeck … lässt sich bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h in etwa 12 Sekunden hoch- und runterfahren.“
Warum manuelle Oberteile tot sind
Denken Sie zurück. Haben Sie schon einmal versucht, das manuelle Verdeck eines 718 Spyder zusammenzuklappen, während Sie im Regen standen? Gute Zeiten. Oder der 911 Speedster? Das sollte cool sein. Stattdessen fühlte es sich an wie Origami-Hausaufgaben aus der Highschool, die man nie zu Ende bringen wollte.
Porsche hörte zu. GT-Käufer beschwerten sich. Nicht ungefähr
