So kaufen Sie einen Gebrauchtwagen, ohne sich verarschen zu lassen: Die unverzichtbare Checkliste

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Der Kauf eines Gebrauchtwagens ist ein Minenfeld. Ein falscher Schritt und Sie sitzen mit einer Zitrone fest, deren Reparatur mehr kostet, als sie wert ist. Es erfordert Präzision. Es erfordert Zeit. Das kann man nicht beflügeln.

Zunächst müssen Sie definieren, was Sie tatsächlich benötigen. Nicht das, was Sie Ihrer Meinung nach brauchen, sondern das, was zu Ihrem Leben passt. Dann ist da noch das Budget. Echtes Budget. Nicht die monatliche Zahlung, die Sie von Ihrem Kontoauszug abziehen können, sondern die Gesamtbetriebskosten. Kraftstoff. Versicherung. Wartung. Die versteckten Gebühren, die auftauchen, wenn die Motorkontrollleuchte aufleuchtet.

Und dann die Historienprüfung. Hier überspringen die meisten Menschen Schritte. Sie überspringen den Fahrzeugverlaufsbericht. Sie verzichten auf die Inspektion vor dem Kauf. Sie überspringen das Lesen der Fahrgestellnummer. Sei nicht diese Person.

So navigieren Sie durch den Prozess, ohne Ihr Hemd zu verlieren.

Definieren Sie Ihre Bedürfnisse, bevor Sie suchen

Hören Sie auf, durch die Einträge zu scrollen. Beginnen Sie bei sich selbst. Wie sieht Ihr Alltag aus? Pendeln Sie 40 Meilen am Tag? Haben Sie Kinder? Schleppen Sie am Wochenende ein Boot?

Wenn Sie pendeln, ist Kraftstoffeffizienz wichtig. Wenn Sie Kinder haben, sind der Platz auf dem Rücksitz und die Sicherheitsbewertung nicht verhandelbar. Wenn Sie ziehen, benötigen Sie Drehmoment und ein robustes Kühlsystem.

Schreiben Sie es auf. Bewerten Sie es. Bedürfnisse vs. Wünsche. Die Wunschliste ist lang. Die Bedarfsliste sollte kurz sein. Bleib dabei.

Legen Sie ein echtes Budget fest

Ihr Budget ist nicht nur der Kaufpreis. Es handelt sich um den Kaufpreis plus 10-15 % für sofortige Reparaturen und Wartung. Gebrauchtwagen haben Macken. Sogar die zuverlässigen.

Berücksichtigen Sie:
* Registrierung und Steuern. Diese variieren je nach Bundesstaat. Überprüfen Sie Ihre lokalen DMV-Tarife.
* Versicherung. Ältere Autos benötigen möglicherweise eine Vollkaskoversicherung, wenn Sie einen Kredit haben.
* Unterhaltsfonds. Legen Sie Bargeld beiseite. 1.000 bis 2.000 US-Dollar. Behandeln Sie es als versunkene Kosten.

Wenn Sie finanzieren, verlängern Sie die Kreditlaufzeit nicht auf 72 oder 84 Monate. Sie werden auf Jahre hinaus mehr Schulden haben, als das Auto wert ist. Beschränken Sie die Dauer auf maximal 36 oder 48 Monate.

Überprüfen Sie den Fahrzeugverlaufsbericht

Kaufen Sie niemals einen Gebrauchtwagen ohne einen historischen Bericht. Nicht von einem Privatverkäufer. Nicht von einem Händler. Stets.

Nutzen Sie Dienste wie Carfax oder AutoCheck. Geben Sie die Fahrgestellnummer ein. Suchen Sie nach:
* Unfallhistorie. Selbst geringfügige Kotflügelverbiegungen können auf mangelhafte Reparaturarbeiten hinweisen.
* Anzahl der Eigentümer. Zu viele Eigentümer in kurzer Zeit? Rote Fahne.
* Wartungsunterlagen. Regelmäßige Ölwechsel und Wartung lassen auf ein gepflegtes Fahrzeug schließen.
* Titelstatus. Vermeiden Sie die Rettung oder Neugestaltung von Titeln, es sei denn, Sie wissen genau, was Sie tun. Für diese Autos wurde Totalschaden gemeldet. Möglicherweise weisen sie versteckte strukturelle Schäden auf.

Die Pre-Purchase Inspection (PPI)

Dies ist der kritischste Schritt. Überspringen Sie es nicht.

Finden Sie einen vertrauenswürdigen Mechaniker. Hier sind unabhängige Spezialisten besser geeignet als Händler-Service-Center. Fordern Sie sie auf, vor dem Kauf eine gründliche Inspektion durchzuführen. Es kostet 100 bis 200 US-Dollar. Es ist jeden Cent wert.

Der Mechaniker prüft:
* Motorzustand.

Spezifikationen und Kaufkraft festlegen

Du kaufst kein Auto. Sie lösen ein Problem. Der erste Schritt besteht darin, dieses Problem zu definieren. Pendeln Sie durch festgefahrene Ballungszentren? Auf Autobahnen unterwegs? Oder eine chaotische Mischung aus beidem? Sie müssen die Anzahl Ihrer Passagiere kennen. Sie müssen wissen, ob die Klimatisierung ein Luxus oder eine Überlebensnotwendigkeit ist. GPS ist jetzt Standard, aber prüfen Sie, ob das Gerät integriert ist oder nur ein Zusatzgerät.

Dann schauen Sie sich das Geld an. Nicht nur der Aufkleberpreis. Die Versicherungsprämien variieren stark je nach Modell und Fahrergeschichte. Auch die Wartungspläne unterscheiden sich. Der Kauf einer deutschen Luxuslimousine aus dem Jahr 2015 kostet Erdnüsse, aber Tausende, um am Leben zu bleiben. Berücksichtigen Sie den Kraftstoff. Wenn Sie Hybrid- oder Elektrofahrzeuge in Betracht ziehen, prüfen Sie die örtlichen Steueranreize. Sie verändern die Gesamtbetriebskosten erheblich.

Wenn Sie Leistung ohne Neuwagenprämie wünschen, können gebrauchte Fords von renommierten Online-Händlern wie BYmyCAR ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Aber wählen Sie nicht einfach eines aus, weil es verfügbar ist. Vergleichen Sie die Preise plattformübergreifend. Schauen Sie sich Finanzierungsmöglichkeiten an. Abhängig von Ihren langfristigen Plänen könnte ein herkömmlicher Autokredit einem Leasing mit Kaufoption (LOA) überlegen sein. Gehen Sie rücksichtslos mit Ihrem Budget um. Wenn die Zahlen heute nicht funktionieren, werden sie auch nicht funktionieren, wenn die Übertragung ins Stocken gerät.

Ein Blick in die HistoVec-Aufzeichnungen

Papierspuren lügen nicht. Oder sie tun es normalerweise nicht. In Frankreich beginnen Sie mit HistoVec. Es handelt sich um eine von der Regierung betriebene Plattform. Es zeigt Ihnen die Geschichte. Eigentümerwechsel. Versicherungsansprüche. Ergebnisse der technischen Inspektion. Sie können diesen Schritt nicht überspringen.

Sie suchen nach Anomalien. Konkret handelt es sich um Tachobetrug. Wenn der Kilometerstand zwischen den Wartungsaufzeichnungen unerwartet sinkt, gehen Sie weg. Inkonsistenzen sind Warnzeichen. Sie schlagen Manipulationen vor.

Fordern Sie das certificat de non-gage an. Dieses Dokument beweist, dass das Auto nicht gestohlen wurde und keine ausstehenden Kredite oder Grundpfandrechte bestehen. Wenn der Verkäufer zögert, ist das Ihre Antwort.

Hören Sie hier nicht auf. Servicerechnungen anfordern. Reparaturbelege. In diesen Unterlagen erfahren Sie, wie der Vorbesitzer mit der Maschine umgegangen ist. Wurde das Öl alle 5.000 Meilen gewechselt? Oder alle 15.000? Fehlende Aufzeichnungen sind ebenso verdächtig wie gefälschte.

Die physische Autopsie

Treten Sie zurück. Schauen Sie sich das Auto an. Nicht mit Hoffnung. Mit Argwohn. Scannen Sie die Karosserie. Suchen Sie nach Rost. Achten Sie auf Radkästen und Einstiegsleisten. Auf Farbunterschiede prüfen. Ein Farbunterschied deutet darauf hin, dass eine Platte nach einem Unfall neu lackiert wurde. Überprüfen Sie jedes Fenster. Rollen Sie sie auf und ab. Klebrige Motoren sind teuer in der Reparatur.

Mach die Motorhaube auf. Schauen Sie sich die Serpentinengürtel an. Überprüfen Sie den Füllstand und die Farbe des Getriebeöls. Dunkle, verbrannte Flüssigkeit bedeutet Ärger. Ölstände prüfen. Suchen Sie nach Kühlmittellecks.

Aber die Mechanik ist nur ein Teil davon. Sie müssen die Verschleißteile überprüfen.

  • Bremsen : Achten Sie auf die Belagstärke. Sind die Scheiben gepunktet? Verzogene Rotoren erfordern eine Oberflächenerneuerung oder einen Austausch.
  • Federung : Das Auto hüpfen. Achten Sie auf Geräusche. Verschlissene Buchsen oder Stoßdämpfer zerstören das Fahrverhalten.
  • Reifen : Überprüfen Sie die Profiltiefe. Achten Sie auf ungleichmäßige Abnutzung. Das Schröpfen deutet auf Ausrichtungsprobleme oder schlechte Erschütterungen hin.

Bringen Sie es zu einem Mechaniker. Bezahlen Sie für eine Inspektion vor dem Kauf. Es kostet ein paar Hundert Euro. Es spart Ihnen Tausende. Überspringen Sie es nicht.

Test auf Asphalt

Ohne Bewegung ist eine statische Inspektion nutzlos. Nehmen Sie es heraus. Finden Sie einen geraden Weg. Lassen Sie das Lenkrad für eine Sekunde los. Das Auto sollte geradeaus fahren. Wenn es nach links oder rechts zieht, ist die Ausrichtung fehlerhaft.

Hören Sie auf den Motor. Kaltstart ist der Schlüssel. Funktioniert der Leerlauf reibungslos? Tickt es? Klopfen? Schweigen ist Gold. Lärm ist eine Warnung.

Testen Sie die Bremsen. Harte Stopps. Fühlt sich das Pedal schwammig an? Spüren Sie Vibrationen? Das sind verzogene Rotoren.

Schalten Sie jeden Gang durch. Das Einkuppeln der Kupplung sollte reibungslos erfolgen. Testen Sie die Berganfahrkupplung. Rollt das Auto zurück? Wenn ja, ist die Kupplungsscheibe abgenutzt.

Fahren Sie damit in der Stadt. Dann fahren Sie auf die Autobahn. Spüren Sie den Sitzkomfort. Sichtbarkeit prüfen. Sind tote Winkel beherrschbar? Testen Sie die Klimaanlage. Testen Sie das Navigationssystem. Friert der Bildschirm ein? Diese kleinen Ärgernisse summieren sich. Sie deuten auf Vernachlässigung oder elektrische Gremlins hin.

Der Verhandlungstanz

Du hast das Auto gefunden. Das ist gut. Vielleicht. Jetzt müssen Sie weniger dafür bezahlen.

Recherchieren Sie den Marktwert. Nutzen Sie Online-Angebote. Vergleichen Sie ähnliche Jahre, Meilen und Bedingungen. Sie benötigen Daten. Daten verschaffen Ihnen einen Hebel.

Nutzen Sie Ihre Inspektionsergebnisse. Die Kratzer auf der Stoßstange? Die abgenutzten Reifen? Der abgenutzte Innenraum? Listen Sie sie auf. Zeigen Sie dem Verkäufer die Reparaturkosten an. Nutzen Sie diese Punkte, um einen niedrigeren Preis zu rechtfertigen.

Legen Sie einen Höchstpreis fest. Bleib dabei. Wenn der Verkäufer sich weigert, seien Sie bereit zu gehen. Das Auto wird morgen noch da sein. Oder ein anderer wird es tun.

  • Handeln Sie desinteressiert. Begeisterung tötet Geschäfte.
  • Wenn sich der Preis nicht ändert, fragen Sie nach Extras. Fußmatten. Ein Ersatzreifen. Vom Händler geführte Wartungshistorie.
  • Passen Sie die richtige Zeit an. Ende des Monats. Ende des Jahres. Verkäufer haben Quoten. Sie wollen unbedingt Zahlen erreichen. Sie werden den Preis ändern.

Aber denken Sie daran. Das günstigste Auto ist auf lange Sicht oft das teuerste. Kaufen Sie das, das gepflegt wurde. Nicht der mit dem niedrigsten Aufkleber.