Tesla Model Y dominiert Frankreichs Elektroauto-Boom, da die Verkäufe 2023 ein Rekordhoch erreichen

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Der französische Markt für Elektrofahrzeuge ist im Jahr 2023 nicht nur gewachsen, er ist explodiert.

Neue Daten des Plateforme-Automobils zeigen eine erschreckende Zahl. Im vergangenen Jahr rollten 298.522 brandneue Elektrofahrzeuge durch die Ausstellungsräume. Das ist ein rekordverdächtiger Marktanteil von 16,8 %. Wir sprechen davon, dass fast jedes sechste Neuauto, das im Land verkauft wird, rein elektrisch ist.

Wer saß auf dem Thron?

Das Tesla Model Y.

Es war nicht nur knapp. Es hat die Konkurrenz dezimiert. Tesla bewegte 37.127 Einheiten. Dieses einzelne Modell machte einen großen Teil dieses Marktanteils von 16,8 % aus. Der wahre Kicker? Das Model Y ist nicht nur hinsichtlich des Verkaufsvolumens ein Ausreißer. In der Neuwagen-Gesamtwertung für das ganze Land belegte es den 8. Platz. Denken Sie darüber nach. Ein 100 % elektrischer SUV, der alle Benzin-, Diesel- und Hybrid-Anwärter auf die ersten acht Plätze hinter sich lässt. Das ist beispiellos.

Es ist nicht nur das Model Y. Auch die Elektrowelle hat das Budget-Ende des Marktes erreicht.

Schauen Sie sich die restlichen fünf Top-Elektroverkäufer an. Sie alle haben die 20.000-Einheiten-Marke geknackt. Dies ist kein Nischengebiet für Hobbyisten. Das ist Massenadoption.

Hier ist, wer sonst noch auf dieser Welle geritten ist:

  • Dacia Spring : Der erschwingliche Einstieg in die Elektrifizierung.
  • Tesla Model 3 : Die Limousine beweist, dass es bei der Marke nicht nur um SUVs geht.
  • Peugeot e-208 : Die französische Ikone wird vollelektrisch.
  • Fiat 500e : Retro-Stil ohne Emissionen.
  • MG4 : Der von China unterstützte Anwärter macht große Fortschritte.

Diese Zahlen erzählen die Geschichte sich ändernder Prioritäten. Käufer achten nicht mehr nur auf Reichweite oder technische Daten. Sie achten auf Preis, Verfügbarkeit und Markenvertrauen. Der Erfolg des Dacia Spring neben einem Premium-Tesla Model Y deutet darauf hin, dass der Markt in zwei unterschiedliche Verhaltensweisen zerfällt. Eine Gruppe möchte die neueste Technologie und den neuesten Status. Der andere will lediglich einen möglichst niedrigen Einstiegspreis in eine elektrische Zukunft.

Die Kluft zwischen dem Anführer und dem Rudel ist groß, aber das Rudel ist tief. 2023 war kein Jahr der Spekulation. Es war ein Jahr der Lieferung.

Der ICE-Split fällt in Frankreich unter 50 %

Wärmekraftmaschinen verlieren ihren Halt. Zum ersten Mal liegen die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Frankreich unter der 50-Prozent-Marke. Die Zahl liegt bei 45,9 %. Unterdessen steigen die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stetig an und verlagern das gesamte Gewicht des Neuwagenmarktes.

Es sind nicht nur Elektrofahrzeuge, die die Führung übernehmen. Das Gesamtbild zeigt einen deutlichen Umschwung bei dem, was Käufer tatsächlich aus dem Verkehr ziehen.

Hybride Dominanz und das Scheitern der Nische

Schauen Sie sich den vollständigen Energiemix an und die Geschichte ändert sich erneut. Hybride – sowohl Vollhybride als auch Plug-Ins – haben mittlerweile einen riesigen Marktanteil von 33,5 %. Sie liegen klar auf dem zweiten Platz und schaffen eine deutliche Lücke zwischen ihnen und den Alternativen zu fossilen Brennstoffen.

Weiter unten auf der Leiter machen Fahrzeuge mit Flüssiggas (LPG) einen bescheidenen Anteil von 3,6 % am Gesamtabsatz aus. Das ist Nischengebiet. Alternative Kraftstoffe wie Superethanol und Erdgas für Fahrzeuge (GNV) bleiben statistisch irrelevant. Sie werden kaum auf dem Radar registriert.

Top-Seller: Die französischen Schwergewichte

Trotz der Energiewende erzählen die Verkaufscharts für bestimmte Modelle ein anderes Bild. Die Hierarchie hat sich nicht gewendet.

  1. Renault Clio V : Immer noch König. 97.471 Einheiten verkauft.
  2. Peugeot 208 II : Ein starker Zweiter mit 86.263 Einheiten.
  3. Dacia Sandero 3 : Dritter mit 69.106 Einheiten.

Das Volumen des Clio V ist riesig. Von ihm werden fast 11.000 Einheiten mehr verkauft als vom Peugeot 208. Und hier ist der Clou: Alle drei Topseller sind mit thermischem, Hybrid- oder Elektroantrieb erhältlich. Der Markt lehnt Verbrennungsmotoren nicht gänzlich ab; es fragmentiert einfach schneller, als irgendjemand vorhergesagt hat.

Sie haben also 45,9 % ICE. 33,5 % Hybriden. Der Rest? Ein paar vereinzelte Elektro-, Flüssiggas- und vergessene Kraftstoffe. Der Mittelweg verschwindet. Die Frage ist nicht, ob die ICE-Ära zu Ende geht, sondern wie schnell die Hybridbrücke zur einzigen verbleibenden Straße wird. Der Clio mag jetzt führend sein, aber wird sich die nächste Generation noch für das Abzeichen interessieren?