Toyota hat still und leise ein weiteres Puzzleteil bei den Elektroautos der Zukunft fallen lassen. Vergessen Sie für einen Moment das Konzept der Wasserstoffautos. Der japanische Riese setzt mit dem Toyota Urban Cruiser EV auf reine Batterieleistung. Es ist kastenförmig. Es ist sehr kurz. Entwickelt für enge Räume und städtisches Chaos.
Dies ist mehr als nur ein neu gestaltetes Fließheckmodell. Er basiert auf einer separaten Elektroplattform und unterscheidet sich in seiner Architektur grundlegend von den ICE-Vorgängern. Das Ergebnis ist ein Crossover, der gepflanzt, dicht und überraschend leistungsfähig ist.
Warum dieser Plattformwechsel wichtig ist
Das Herzstück des neuen Urban Cruiser ist ein Radstand von 2.700 mm. Diese Zahl mag abstrakt erscheinen, bis Ihnen klar wird, dass er eine überraschend geräumige Kabine auf einer Grundfläche bietet, die nur geringfügig größer ist als die des Yaris Cross. Toyota hat nicht nur die Karosserie gestreckt. Optimierte Verpackung.
Die Rücksitze sind nicht fixiert. Sie rutschen.
„Verschiebbare Rücksitze ermöglichen flexible Ladungskonfigurationen, ohne den Komfort der Passagiere zu beeinträchtigen.“
Das ist nicht nur eine Spielerei. Sie können sie nach hinten verschieben, um Ihre Beine auszustrecken, oder nach vorne, um Ausrüstung zu transportieren. Modularität ist Gold wert in einer Stadt, in der man Lebensmittel, Sporttaschen und Kinder unter einen Hut bringen muss.
Designsprache: Frontschürze im Hammerhai-Stil
Vergessen Sie Ihre alten, konservativen Gitter. Der Urban Cruiser EV hat eine Hammerhai-Frontschürze. Aggressiv, eckig und unbestreitbar modern. Das Designteam scheute auch vor scharfen Linien nicht zurück.
Die Rücklichter erzählen die gleiche Geschichte. Die durchgehende Lichtleiste deckt das gesamte Heck des Fahrzeugs ab. Dabei handelt es sich um einen optischen Gimmick, der das SUV breiter und imposanter erscheinen lässt, als es tatsächlich ist. schreit nicht nach „EV“ mit auffälligen blauen Akzenten, dies ist ein Statement-Stück, das nicht nach „EV“ schreit. Sieht aus wie ein robuster kleiner Stadtläufer.
Mobilität im Betondschungel
Hier sind die technischen Daten interessant. Trotz des Crossovers dreht es sich im Handumdrehen.
Der Wenderadius zwischen Bordsteinen beträgt nur 5,20 Meter.
Denken Sie darüber nach. In den dicht besiedelten Innenstädten Europas und Asiens sind die Straßen eng, Parkplätze nur theoretisch und kleine Wendekreise alles. Einen Full-Size-SUV parkt man nicht parallel. Sie fädeln die Nadel ein. Die Kombination aus kurzen Überhängen und einem engen Radius macht den Urban Cruiser EV zu einem der wendigsten Elektro-Crossover, die derzeit entwickelt werden.
Antriebsoptionen: Wer braucht schon vier Räder?
Toyota setzt nicht auf eine Einheitslösung, die für alle passt. Wir bieten mehrere Leistungsausgänge an. Das bedeutet, dass Sie je nach Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget auswählen können.
Auch von einer Version mit Allradantrieb ist die Rede. In einer Zeit, in der die Traktion von Elektroautos die Norm ist, deutet die Hinzufügung des Allradantriebs darauf hin, dass Toyota mehr als nur sonnige Küstenfahrten plant. Dreck? Schnee? Rauer Schotter in der Stadt? Das 4WD-Modell ist genau das Richtige für Sie.
Das große Ganze
Dieses Auto ist Teil einer umfassenderen Strategie. Toyota hat mit der Einführung wasserstoffbetriebener Lkw und Busse bewiesen, dass batterieelektrische Fahrzeuge immer noch die Zukunft des Massenmarkts sind. Der Urban Cruiser EV füllt eine konkrete Lücke. Es ist kein Luxusartikel. Dies ist keine technische Demo. Ein praktisches Werkzeug im modernen Stil.
Es ist kompakt genug, um es in einer Garage in der Innenstadt zu verstecken.

Technische Daten des Toyota Urban Cruiser-Antriebsstrangs
Toyota bietet den Urban Cruiser mit mehreren verschiedenen Antriebssträngen an. Wenn Sie Strom nutzen möchten, gibt es zwei Batterieoptionen. Eine kleinere Option ist ein 49-kWh-Gerät. Technisch gesehen handelt es sich um einen Vorderradantrieb. Mit dieser Konfiguration erhalten Sie 144 PS. Die größere Batterie hat 61 kWh. Dadurch eröffnen sich noch mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Erhältlich mit Front- oder Allradantrieb.
Die Version mit Frontantrieb und größerer Batterie leistet 174 PS. Wählen Sie Allradantrieb und Sie erhalten 184 PS. Zusätzliches Drehmoment kommt vom 48 kW starken Elektromotor an der Hinterachse. Es handelt sich hierbei nicht um ein Hybridsystem. Dies ist eine separate elektrische Einheit.
„Die AWD-Version leistet dank eines zusätzlichen 48-kW-Elektromotors an der Hinterachse 184 PS.“
Toyota hat noch keine offiziellen Reichweitenzahlen veröffentlicht. Das ist sehr frustrierend. Aber wir können es erraten. Das 61-kWh-Modell soll im WLTP-Zyklus eine Reichweite von 400 km haben. Wahrscheinlich mehr. Kleinere Akkus hinken deutlich hinterher.
Bei den Allradmodellen geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Ausgestattet mit Hill Assist Control. Dies ist nützlich, wenn Sie wirklich im Gelände fahren. Die Modi Trail und Auto sind ebenfalls verfügbar. Diese helfen, die Traktion auf rutschigem Untergrund zu kontrollieren. Es ist nicht zum Felskriechen geeignet. Wenn das Wetter jedoch schlecht wird, ist es besser als ein normaler Crossover.
Die Vorbestellungen beginnen bald. Die Auslieferung ist für irgendwann im Jahr 2025 geplant. Erwarten Sie nicht, dass die kleine Batterie mit der Konkurrenz mit großer Reichweite konkurrieren wird. Wenn Sie beruhigt sein möchten, wählen Sie 61 kWh.


















